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		<title>Das Hexagramm – Gesprächsformat für Paare und Gruppen</title>
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		<dc:creator><![CDATA[UC4949]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 14 Oct 2025 10:27:29 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Gesundheit & Beziehung]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>von Udo Boessmann ☆ Eine leicht erlernbare Methode zur besseren Kommunikation und zur Selbsthilfe in Belastungssituationen</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://klosternatursinne.at/hexagramm-gespraechsformat-paare-gruppen">Das Hexagramm – Gesprächsformat für Paare und Gruppen</a> erschien zuerst auf <a href="https://klosternatursinne.at"></a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p><em>Eine leicht erlernbare Methode zur besseren Kommunikation und zur Selbsthilfe in Belastungssituationen – von Udo Boessmann</em></p>



<h2 class="wp-block-heading">In Leidenssituationen frühzeitig Kontakt aufnehmen </h2>



<p>Bei Naturkatastrophen und Terroranschlägen rücken Menschen spontan zusammen und unterstützen sich gegenseitig. Bei schwerer Krankheit – die vielfach auch als persönliche Katastrophe erlebt wird – ziehen sich viele Betroffene zurück. Sie empfinden ihren Zustand als Makel oder wollen anderen nicht zur Last fallen.&nbsp;  </p>



<p>Was erst einmal als eine natürliche Reaktion scheinen mag, kann zu sozialer Isolierung und zum Erleben von Einsamkeit führen. Wenn mit der Zeit immer mehr soziale Ressourcen und Kompetenzen verloren gehen, steigt das Risiko für psychische Begleiterkrankungen an.</p>



<p>Schwere Krankheit muss aber nicht zwangsläufig sozial isolieren. Vielmehr sind die gemeinsame Betroffenheit und das geteilte Leidensschicksal ein guter Grund, mit anderen Kranken in Kontakt zu treten, Erfahrungen auszutauschen und sich gegenseitig zu unterstützen. Viele Patienten erwerben nach Jahren oder Jahrzehnten Leidenserfahrung ein fundiertes Wissen über ihre eigene Krankheit und deren Behandlungsmöglichkeiten. Viele entwickeln erstaunliche Kreativität und Kompetenzen bei der Krankheitsbewältigung sowie ein erhöhtes Maß an Empathie für das Krankheitsschicksal anderer.&nbsp;</p>



<p>Gespräche über persönliche Leidenserfahrungen können allerdings leicht zur Überforderung für die Zuhörenden werden. Auch kann es schnell mal passieren, dass die Zuhörenden voreilige Ratschläge erteilen oder ihre leidenden Mitmenschen sogar zu therapieren versuchen. Es ist folglich sehr wichtig, dass beide Seiten – sowohl die, die sich öffnen und über ihre Probleme und Leidenszustände sprechen, als auch die Zuhörenden durch eine geeignete Gesprächsstruktur (Format) geschützt sind.&nbsp;</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Da sein, Aussprechen, Zeit haben und Zuhören: DAZZ&nbsp;</strong></h2>



<p>Ein beide Seiten schützendes Gesprächsformat&nbsp;mit klaren Regeln erlaubt, sich gegenseitig mit den eigenen Schwächen und Verletzlichkeiten zu öffnen, ohne befürchten zu müssen, von anderen bewertet und belehrt zu werden.&nbsp;Ob wir es mit einem Freund, mit unserem Partner, mit Familienangehörigen oder anderen in einer Gemeinschaft zu tun haben, viele werden uns dankbar sein, wenn wir DAZZ praktizieren: Dasein, Aussprechen, Zeithaben und Zuhören.&nbsp;</p>



<p>DAZZ ist zugleich das Einfachste und Schwierigste, was wir unseren Mitmenschen entgegenbringen können. Einfach ist es, weil es keiner besonderen Ausbildung oder therapeutischen Qualifikation bedarf. Mit etwas Übung und der entsprechenden inneren Einstellung ist dazu jeder Mensch mit Herzensbildung fähig. Schwierig ist es, weil es für viele von uns völlig ungewohnt ist, alles, was uns bewegt, in aller Offenheit auszusprechen. Ebenso ungewohnt und schwierig ist es, einfach nur geduldig, aufmerksam und Anteil nehmend zuzuhören, ohne gleich kluge Problemanalysen und Lösungsvorschläge anzubieten.</p>



<p>Das Schwierigste an DAZZ aber ist, auszuhalten, dass ein anderer in Not ist und aus dieser Notlage nicht ohne weiteres herausfindet. Da viele von uns mitfühlend sind, leiden wir oft mit dem Mitmenschen mit, der uns seine Probleme anvertraut. Viele von uns können in sich selbst die Anspannung, Angst, Wut, Enttäuschung, Trauer oder Verzweiflung des anderen spüren, manchmal stärker, als sie unser Gegenüber selbst empfindet. Es ist natürlich und menschlich, dass wir diese negativen Gefühle nicht lange aushalten wollen. Daher drängt es uns meist, so schnell wie möglich eine Lösung zu finden.&nbsp;&nbsp;</p>



<p>Genau damit ist dem anderen aber oft nicht geholfen, insbesondere dann nicht, wenn sein Problem trotz vieler gut gemeinter Ratschläge und Lösungsstrategien schon seit längerem fortbesteht. Wenn wir jemandem, der sich schon lange mit einem Problem oder Leidenszustand herumschlägt, Ratschläge erteilen, geben wir indirekt die Botschaft, dass er und alle anderen, die ihn bisher unterstützt haben, offensichtlich nicht gut genug waren, das Problem zu lösen. Wir laufen Gefahr, denjenigen, dem wir eigentlich helfen wollen, zu kränken.</p>



<p>Lösungsvorschläge machen daher meistens nur unter zwei Voraussetzungen Sinn: Erstens sollten wir den Betroffenen und seine Situation gut kennen. Wir sollten sein Problem aus dessen Innenperspektive wirklich verstanden haben. Für viele Betroffene fühlt es sich viel hilfreicher an, wenn sie erleben, dass ein anderer sich wirklich bemüht, sie zu verstehen, als wenn sie mal wieder irgendwelche Ratschläge bekommen. Zweitens sollten wir uns vom Betroffenen erst einmal eine Einladung oder Erlaubnis einholen, dass wir ihm Rat erteilen dürfen. Also bitte keine Ratschläge ohne Auftrag!</p>



<p>Selbst wenn wir ausdrücklich aufgefordert werden, Rat zu geben, ist Vorsicht geboten. Nicht immer erweisen wir anderen einen Liebesdienst, wenn wir ihnen ihre Wünsche erfüllen. Denken wir nur an unsere Kinder. Wir fördern ihre Entwicklung nicht, indem wir versuchen, ihnen alle Hindernisse aus dem Weg zu räumen, ihnen jede Frustration zu ersparen und jegliche Verstimmung durch Verwöhnung zu beseitigen. Wohl aber werden wir – wenn wir nicht selbst allzu sehr belastet sind – ihnen ein freundliches Ohr schenken, uns wohlwollend ihre Sorgen und Klagen anhören, mitfühlend ihre Nöte und zum Teil heftigen Emotionen aushalten.&nbsp;&nbsp;</p>



<p>DAZZ ist eine anspruchsvolle Aufgabe, für die sich leider nicht jeder ohne weiteres eignet. Wenn wir anderen DAZZ anbieten, sollten wir selbst emotional einigermaßen stabil sein. Wir sind ja ein Vorbild, insbesondere darin, nicht voreilig Ratschläge auszuteilen. Das bedeutet nicht, dass DAZZ völlig passiv ist. Wenn wir sehen, dass jemand in seiner Lebenssituation völlig überfordert ist, können wir ihn ganz konkret unterstützen und für ihn sogar wichtige Lebensbelange organisieren. Aber bitte nur, wenn wir vom Betroffenen einen ausdrücklichen Auftrag dafür erhalten haben. Ein wichtiges Ziel bleibt immer, dass der Betroffene so viel Eigenverantwortung&nbsp;wie möglich behält oder zurückgewinnt.&nbsp;</p>



<h3 class="wp-block-heading">DAZZ in der Paarbeziehung</h3>



<p>Nach Jahren des Zusammenlebens verfallen viele Paare in Sprachlosigkeit. Die Partner wissen schon alles voneinander, oder glauben zumindest, alles voneinander zu wissen. Es scheint vielleicht, als sei schon alles gesagt, was es zu sagen gibt. Wozu also große Worte machen? Wer spricht, riskiert, missverstanden zu werden. Durch Nicht-Reden lassen sich Meinungsverschiedenheiten, Diskussionen und Streit, auch Lügen, vermeiden. Worte können sehr verletzen. Wer nicht spricht, schützt seinen Partner und sich selbst. Es gibt auch Paare, die sich wortlos gut verstehen und darauf stolz sind. Heißt es nicht: Reden ist Silber, Schweigen ist Gold? Wenig zu sprechen ist folglich nicht grundsätzlich verkehrt. Doch oft geht Sprachlosigkeit mit Beziehungslosigkeit und Entfremdung einher. Spätestens dann gibt es Gesprächsbedarf.&nbsp;</p>



<p>Meine Lebenspartnerin Claudia und ich genießen es, miteinander ausgiebig zu reden. Wir tun das am liebsten während ausgedehnter Spaziergänge. Wir haben allerdings die Erfahrung gemacht, dass wir uns gegenseitig schnell auf die Nerven gehen, wenn wir einfach so reden, wie uns der Schnabel gewachsen ist. Wessen Themen sind überhaupt wichtiger und dringlicher? Wer kann wieviel Redezeit beanspruchen? Wie sollen wir reagieren, wenn der andere in uns Widerspruch oder negative Gefühle auslöst? Wir nutzen ein Gesprächsformat, das für uns seit Jahren gut funktioniert: das Hexagramm.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Das Hexagramm als Gesprächsformat für Paare und Gruppen</h2>



<p>Das Hexagramm ist eine leicht erlernbare Methode zur Selbsthilfe in emotionalen Belastungssituationen und bei seelischen oder psychosomatischen Symptomen. Die Methode lässt sich allein und auch in der Beziehung mit einem Partner verwenden. In Paargesprächen gibt sie eine Orientierung, wie Probleme angesprochen werden können und wie vermieden werden kann, dass Gespräche zu nichts führen oder im Streit enden. Die Methode ist auch gut geeignet zur Strukturierung von Gruppengesprächen.&nbsp;</p>



<p>Das Hexagramm verspricht keine rasche Problemlösung. Es dient vor allem dazu, sich selbst und andere gut zu verstehen – vor allem in schwierigen Situationen, bei Konflikten und bei seelischer Not. Gerade weil die Methode keine rasche Lösung für ein Problem oder einen Leidenszustand verspricht, wirkt sie oft entlastend und schafft gute Voraussetzungen für eine tiefe und nachhaltige Verarbeitung.</p>



<p>Entwickelt habe ich die Methode ursprünglich als Dozent für tiefenpsychologisch fundierte Richtlinienpsychotherapie. Sie hieß damals noch Pentagramm (die Frage nach Gott fehlte noch). Das Pentagramm hilft Therapeuten, ihre Gegenübertragung (ihre teilweise heftige Gefühlsreaktion) auf Patienten zu verstehen und zum Wohle des Patienten konstruktiv zu nutzen.&nbsp;</p>



<p>Ich selbst wende die Methode fast täglich an, sowohl für mich allein, um mich zu sortieren, als auch in den Gesprächen mit meiner Lebenspartnerin Claudia. Mit Hilfe des Hexagramms haben unsere Gespräche eine klare Ordnung, die verhindert, dass wir aneinander vorbeireden und uns frustriert fühlen. Claudia und ich verwenden das Format gerne auch mal zwischendurch als Blitzlicht, um uns gegenseitig darüber auszutauschen, was uns gerade beschäftigt.</p>



<figure class="wp-block-image size-full"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="830" height="498" src="https://klosternatursinne.at/wp-content/uploads/2025/10/image.png" alt="" class="wp-image-14767" srcset="https://klosternatursinne.at/wp-content/uploads/2025/10/image.png 830w, https://klosternatursinne.at/wp-content/uploads/2025/10/image-300x180.png 300w, https://klosternatursinne.at/wp-content/uploads/2025/10/image-768x461.png 768w" sizes="(max-width: 830px) 100vw, 830px" /></figure>



<h3 class="wp-block-heading">Die sechs Aspekte des Hexagramms</h3>



<h3 class="wp-block-heading">So fragt man nach den sechs Aspekten (sich selbst und andere):</h3>



<ol class="wp-block-list" type="1">
<li><strong>Körper</strong><br>Wie geht es mir gerade? Wie fühle ich mich? <br>Welche Körperreaktionen und Emotionen lösen andere oder eine Situation bei mir aus (aktuell oder immer wieder)?<br>Wo im Körper spüre ich meine Emotionen (zum Beispiel&nbsp;Ärger als&nbsp;Stein im Bauch,&nbsp;Traurigkeit&nbsp;als Schwere im ganzen Körper, innere Anspannung als&nbsp;Kopfschmerzen, Angst als Kloßgefühl im Hals)?<br>Was braucht mein Körper jetzt?<br>Was würde meinem Körper guttun?<br></li>



<li><strong>Ängste</strong><br>Was ist meine größte Sorge?&nbsp;<br>Was kann (mir) schlimmstenfalls passieren (zum Beispiel Scheitern, Verlust eines geliebten Menschen, schlecht dastehen, finanzielle Nachteile)?&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;<br>Was ist, wenn genau das eintritt?<br></li>



<li><strong>Erfahrung</strong><br>Woher kenne ich das (diese Situation, diese Emotionen, diese Ängste, diese Symptome, diese Gedanken und Glaubenssätze)?<br>Woran erinnert mich die Situation oder ein Mensch (zum Beispiel an einen früheren Chef, der mich ausgenutzt hat)?&nbsp;&nbsp;­<br>Wo und wann habe ich diese Art zu reagieren, zu fühlen oder zu denken, gelernt?<br>Habe ich das Problem mit anderen Menschen auch?<br></li>



<li><strong>Wünsche&nbsp;</strong><br>Wonach sehne ich mich?<br>Was brauche ich gerade (z.B. mit meiner Angst, Wut, Traurigkeit, Verzweiflung, Unsicherheit)?<br>Was wäre das Schönste oder Beste, was (mir) passieren kann?&nbsp;<br>Was wünsche ich mir von anderen (zum Beispiel Anerkennung)?&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;<br>Was wünsche ich mir für andere (zum Beispiel, dass sich meine Freundin endlich von ihrem gewalttätigen Partner trennt)?&nbsp;<br></li>



<li><strong>Verstand</strong><strong>&nbsp;</strong><br>Was denke ich über andere oder die Situation?&nbsp;<br>Welche Glaubenssätze habe ich? Sind diese Glaubenssätze hilfreich?<br>Wie wirkt sich eine Situation auf mein Denken aus (zum Beispiel Ratlosigkeit, Verwirrung)?<br>Was sagt der gesunde Menschenverstand/Hausverstand?<br></li>



<li><strong>Gott, höchstes Ideal, transzendente Wirklichkeit, übergeordneter Sinn:</strong><br>Was sagt Gott dazu? Was sagt das übergeordnete Prinzip, von dem ich mich leiten lasse?</li>
</ol>



<p>Welchen höheren Sinn hat mein Leben?<br>Aus welchen geistigen, spirituellen Quellen schöpfe ich?<br>Wer oder was gibt mir Hoffnung?<br>Welche Ressourcen/besonderen Fähigkeiten habe ich in mir?</p>



<p>Welche finde ich in meinem sozialen Umfeld?</p>



<p>Bei wem kann ich Unterstützung und geistige Führung finden?</p>



<h3 class="wp-block-heading">Praktisches Vorgehen in der Gruppe</h3>



<h4 class="wp-block-heading">Schritt 1: Aussprechen und Hören</h4>



<p>Ein Gruppenteilnehmer erzählt seine Situation. Es kann sich um jedes Thema handeln, das einen emotional bewegt, auch um etwas Erfreuliches oder Überwältigendes, das mitgeteilt werden will. In der Regel besteht das Bedürfnis, über etwas Belastendes zu reden: ein Problem, ein Konflikt, eine schwere Entscheidung, ein Schmerz, negative Gefühle oder andere Leidenszustände. Die anderen hören zu und unterbrechen nur, wenn sie akustisch etwas nicht verstanden haben. Zeitrahmen: 10 bis maximal 30 Minuten.</p>



<h4 class="wp-block-heading">Schritt 2: Verständnisfragen stellen</h4>



<p>Frage an den, der sich geöffnet hat: Willst du Fragen von den Zuhörern?</p>



<p>Info für den, der sich geöffnet hat: Du musst keine Frage beantworten und kannst jederzeit die Fragerunde beenden. Die Fragen sind wie Geschenke, die du auch mit nach Hause nehmen kannst.</p>



<p>Info für die Zuhörer:&nbsp;Ziel ist, sich möglichst gut in die Haut des anderen versetzen zu können.&nbsp;Bitte nur offene Fragen stellen (die typischerweise mit W anfangen oder ein W-Fragewort enthalten wie: Wer? Wie? Was? Wann? Wo? Unter welchen Umständen?). Keine Suggestivfragen, die bereits eine Antwort nahelegen (zum Beispiel: Hast du schon mal daran gedacht, eine Therapie zu machen?).</p>



<p>Beim Fragen kann man sich am Hexagramm orientieren.</p>



<p>Zeitrahmen: 20 bis 30 Minuten.<strong></strong></p>



<h4 class="wp-block-heading">Schritt 3: Feedback</h4>



<p>Frage an den, der sich geöffnet hat: Willst du Feedback von den Zuhörern?</p>



<p>Info für den, der sich geöffnet hat: Du kannst dich jetzt zurücklehnen und einfach nur zuhören. Du hast mit dem, was du von dir erzählt hast, bei den anderen etwas ausgelöst. Es ist wie bei einem Musikinstrument, dessen Töne in anderen Körpern eine Resonanz auslösen. Hör dir an, was du bei den anderen ins Schwingen gebracht hast.&nbsp;</p>



<p>Du kannst jederzeit die Feedbackrunde beenden, wenn es dir zu viel wird.</p>



<p>Info für die Feedbackgeber: Bitte sprecht nur von euch selbst, über das, was der, der sich geöffnet hat, bei euch ausgelöst hat: Sprecht über eure eigenen</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Körperreaktionen und Gefühle,</li>



<li>Sorgen und Befürchtungen,</li>



<li>Erfahrungen und woran euch das Erzählte erinnert,</li>



<li>Wünsche und Sehnsüchte.</li>
</ul>



<p>Haltet euch zurück mit dem, was euer Verstand gerne an klugen Interpretationen und Ratschlägen erteilen würde. Sprecht darüber nur, wenn ihr darum gebeten werdet. Das gilt auch für die Stimme eures höchsten Prinzips.</p>



<h4 class="wp-block-heading">Schritt 4: Ernte</h4>



<p>Der, der sich anfangs geöffnet und in der Feedbackrunde zugehört hat, teilt abschließend mit, was ihn angesprochen hat, was er für sich mitnehmen kann.</p>



<p>Er kann auch mitteilen, wo er sich missverstanden oder nicht gesehen fühlt. Er hat noch kurz Gelegenheit, das eine oder andere richtigzustellen oder zu ergänzen.</p>



<p>Wichtig: Es wird nicht diskutiert und nicht weiter um Lösungen gerungen.</p>



<p>Das Gesagte darf erst einmal so stehen bleiben und wirken.</p>



<p>Drüber schlafen!</p>



<p>Gegebenenfalls in einer weiteren Hexagrammrunde wieder ansprechen.</p>



<p>Das Hexagramm ist keine Psychotherapie und ersetzt sie auch nicht. Es kann therapeutische Prozesse aber gut ergänzen und unterstützen.</p>



<p></p>
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		<item>
		<title>Zeit für die Seele – Retreat Urlaub mit Meditation und Natur </title>
		<link>https://klosternatursinne.at/retreat-urlaub-meditation-natur</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[UC4949]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 04 Apr 2024 13:33:09 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Retreats]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>von Claudia Fabrizy ☆ Was ist ein Retreat? Eine Anleitung für den passenden Retreat Urlaub und wie du in Einklang kommst mit Körper und Seele. </p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p><em>Von Claudia Fabrizy – eine Anleitung für den passenden Retreat Urlaub und wie du in Einklang kommst mit Körper und Seele &#8211; mit Meditation, Erlebnissen in Natur, Schweigen, Yoga, Visionssuche</em>&#8230;</p>



<h2 class="wp-block-heading">Sehnsucht nach Naturerlebnis, Lebendigkeit und tiefen spirituellen Erfahrungen</h2>



<p><em><strong>And into the forest I go to lose my mind and find my soul.</strong>&nbsp;</em>∼&nbsp;dieser Spruch ging viral. Das verrät einiges über die Bedürfnisse unserer Zeit!&nbsp;<strong>Sehnsuchtsbilder</strong>&nbsp;erscheinen vor dem inneren Auge:&nbsp;  </p>



<p>…ein Pfad führt dich in den Wald, du hörst die Bäume flüstern, Naturgeister begleiten dich, in der Bewegung bist du lebending und im Flow, du meditierst auf einem Felsen hoch oben auf dem Berg, blickst in den Sonnenuntergang und fühlst dich eins mit dir selbst und der Natur.</p>



<p>…die Zeit steht still, du genießt das heilige Schweigen in der Kapelle, das Licht zaubert ein Muster auf den alten Steinboden, du singst zusammen mit anderen und dein Herz geht auf, du spürst eine tiefe Verbindung zum Transzendenten. </p>



<p>…du läufst barfuß über die Wiese, es ist Mittsommer, ihr trommelt, tanzt ums Feuer und vollzieht alte Rituale, du entdeckst deine Sinnlichkeit neu, findest zu deiner schöpferischen Kraft und wirst kreativ mit deinen Projekten, der Malerei oder einer anderen Ausdrucksform.</p>



<figure class="wp-block-image size-full"><img decoding="async" width="960" height="721" src="https://klosternatursinne.at/wp-content/uploads/2024/01/Claudia-Bach-mystisch-jpg-e1705092979614.webp" alt="Claudia Fabrizy Retreat Urlaub Meditation" class="wp-image-13068" srcset="https://klosternatursinne.at/wp-content/uploads/2024/01/Claudia-Bach-mystisch-jpg-e1705092979614.webp 960w, https://klosternatursinne.at/wp-content/uploads/2024/01/Claudia-Bach-mystisch-jpg-e1705092979614-300x225.webp 300w, https://klosternatursinne.at/wp-content/uploads/2024/01/Claudia-Bach-mystisch-jpg-e1705092979614-768x577.webp 768w" sizes="(max-width: 960px) 100vw, 960px" /></figure>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Was ist ein Retreat und wozu ist das gut?&nbsp;</strong></h2>



<p>Retreat heißt <strong>Rückzug</strong>. Wir lassen den Rummel und den Stress hinter uns und tauchen in eine andere Welt ein. Eine Umgebung, in der wir…&nbsp; </p>



<ul class="wp-block-list">
<li>SEIN können und NICHT TUN müssen</li>



<li>zur Ruhe kommen und Energie schöpfen</li>



<li>in die Natur gehen und unsere eigene Wildnatur spüren</li>



<li>unseren Eigenrhythmus wieder finden&nbsp;</li>



<li>in unser Inneres sinken&nbsp;</li>



<li>im Einklang mit unserem Körper und den Gefühlen sind</li>



<li>mit unserem Seelenbildern in Kontakt kommen</li>



<li>dem Zauberhaften und dem Heiligen begegnen</li>



<li>Schönheit, Sinn und Lebendigkeit erfahren</li>



<li>wieder spüren, was uns wirklich wichtig ist&nbsp;</li>



<li>uns erden und unsere Spiritualität wieder entdecken </li>
</ul>



<p>Entscheidend ist, dass wir den Alltag verlassen und einen Ort aufsuchen, an dem die <strong>Seele atmen kann</strong>. Ein Setting, in dem wir uns auf eine neue Weise erleben.&nbsp;</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Moutain Retreat, Yoga am Meer oder Kloster auf Zeit?&nbsp;So kann dein Retreat Urlaub aussehen!</strong></h2>



<p>Du kannst dein Retreat Urlaub ganz nach deinen Bedürfnissen auswählen. Zum Beispiel, indem du dein Inneres befragst und darüber meditierst. Ich lasse dafür immer die Bilder meiner Seele sprechen. Wohin zieht es mich? Wonach sehne ich mich? Wo fühle ich mich lebendig, ruhig und eins mit mir selbst?&nbsp;</p>



<p>Hier&nbsp;<strong>drei Möglichkeiten</strong>&nbsp;für einen Retreat Urlaub:</p>



<p>1) Vor deinem inneren Auge erscheinen Wälder, eindrucksvolle Berge und tiefblaue Seen. Du liegst auf einer Blumenwiese, wanderst Gebirgskämme entlang und schwimmst in einen See. Tief unter dir die Täler, über dir ziehen Wolken. Freude erfüllt dich, denn du bist Einklang mit der Bewegung und der Natur. Du entscheidest dich für ein&nbsp;<strong>Mountain Retreat</strong>, bei dem du im Gebirge wandern, in der Natur sein und dich auspowern kann.&nbsp;</p>



<p>2) Du meditierst auf einer Plattform über dem Meer. Die Sonne funkelt auf der weiten, blauen Wasserfläche. Unter dir liegen Buchten mit herrlichen Stränden und kleinen Fischerdörfern. Das erinnert dich an Unendlichkeit, an Freiheit und an deine eigene Seelentiefe. Du dehnst deinen Körper und atmest ganz bewusst. Wie gut das tut! Du entscheidest dich für ein&nbsp;<strong>Retreat am Meer</strong>&nbsp;mit Yoga Sessions und gesundem Buffet.</p>



<p>3) Du befindest dich in einem Seminarzentrum mitten in der Natur. Es ist Mittsommer und die Sonne leuchtet über der Hügellandschaft, über Wälder, Wiesen und satte Felder. Menschen tanzen um ein Feuer und baden im See. Sie binden Blumenkränze, singen, pflegen Rituale und spirituelles Wissen. Unter Tags trifft man sich im Seminaraum. Es gibt angeleitete Meditationen, Innere Reisen, Kreativ-Workshops, Kräuterführungen, Sharings und inspirierende Vorträge. Es geht darum, in Kontakt zu treten mit der Seele und den Wesenheiten der Natur. </p>



<figure class="wp-block-image size-full"><img decoding="async" width="985" height="788" src="https://klosternatursinne.at/wp-content/uploads/2024/02/Mittsommer-Retreat-Collage-jpg.webp" alt="" class="wp-image-14141" srcset="https://klosternatursinne.at/wp-content/uploads/2024/02/Mittsommer-Retreat-Collage-jpg.webp 985w, https://klosternatursinne.at/wp-content/uploads/2024/02/Mittsommer-Retreat-Collage-300x240.webp 300w, https://klosternatursinne.at/wp-content/uploads/2024/02/Mittsommer-Retreat-Collage-768x614.webp 768w" sizes="(max-width: 985px) 100vw, 985px" /></figure>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Alleine, zu zweit oder in der Gruppe?&nbsp;Welche Art von Retreat Urlaub passt zu dir?</strong></h2>



<p>Womit ich einem weiteren wichtigen Punkt bin: Möchtest du dein Retreat alleine, intim zu zweit oder in einer Gruppe organisiert erleben? Alles hat Vor- und Nachteile.</p>



<p>Bei einem&nbsp;<strong>Solo- </strong>oder<strong> Zweisamkeits-Retreat</strong>&nbsp;hast du oft mehr Stille und Abgeschiedenheit. Du kannst den Ort und den Ablauf ganz nach deinen individuellen Vorstellungen gestalten: Du mietest dir zum Beispiel ein Häuschen am See, kochst selbst und lässt den Tag nach deinem eigenen Rhythmus fließen. Es ist viel Raum für Spontanität. Du kannst machen, was du willst und wann du es willst. Wenn du heute einen Berg besteigen willst, wanderst du los. Manche berichten von tiefen spirituellen Erlebnissen in der Einsiedelei oder von einer innigen Zeit zu zweit. Die Nachteile: Du musst alles selbst organisieren und das kann anstrengend sein. Du erhältst keine Inspirationen von anderen. Vielleicht fühlst dich einsam oder ihr geht euch zu zweit gegenseitig auf die Nerven.</p>



<p><strong>Gruppen-Retreats</strong>&nbsp;finden meist in Seminarhotels, Zentren oder Klöstern statt. Ein Leitungsteam organisiert alles für dich. Es schafft den Raum und die Rahmenbedingungen, damit du zur Ruhe kommen kannst. Du erhältst Anleitungen, kannst an Workshops teilnehmen und dich mit anderen austauschen. Das Programm ist fix, dein Zimmer und die Mahlzeiten stehen bereit. Du musst dich einfach nur in den Prozess begeben. Die Nachteile: Es ist weniger Raum für deine individuellen Vorstellungen. Wo Menschen sich in einer Gruppe treffen, entstehen Gruppendynamiken. Das kann aufwühlend sein und dich daran hindern, zur Ruhe zu kommen und in die Tiefe zu sinken. In Gruppen-Retreats solltest du gut auf deine Grenzen achten und bewusst in deiner Mitte bleiben.&nbsp;</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="613" src="https://klosternatursinne.at/wp-content/uploads/2023/08/cropped-Seminarraum-Kissen-schmal-mini-1024x613.jpg" alt="Seminarraum im Gruppenhotel NaturSinne am Rande der Alpen" class="wp-image-12378" srcset="https://klosternatursinne.at/wp-content/uploads/2023/08/cropped-Seminarraum-Kissen-schmal-mini-1024x613.jpg 1024w, https://klosternatursinne.at/wp-content/uploads/2023/08/cropped-Seminarraum-Kissen-schmal-mini-300x180.jpg 300w, https://klosternatursinne.at/wp-content/uploads/2023/08/cropped-Seminarraum-Kissen-schmal-mini-768x460.jpg 768w, https://klosternatursinne.at/wp-content/uploads/2023/08/cropped-Seminarraum-Kissen-schmal-mini-1536x919.jpg 1536w, https://klosternatursinne.at/wp-content/uploads/2023/08/cropped-Seminarraum-Kissen-schmal-mini.jpg 2000w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Schweige-Retreat in der Natur, Fastenwoche oder Zen Meditation? Was ist dir wichtig?&nbsp;</strong></h2>



<p>Die meisten Retreats haben Schwerpunkte wie zum Beispiel:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Schweigen und Stille&nbsp;</li>



<li>Fasten</li>



<li>Visionssuche in der Wildnis</li>



<li>Wandern, Bergsteigen, Natur erleben</li>



<li>Fitness Bootcamp</li>



<li>Zeit-Qualität des Jahreskreises (Rauhnächte, Mittsommer etc.)</li>



<li>Eine spirituelle Richtung oder Methode (Yoga, Tantra, Zen, Schamanismus, Tarot, Seelenweg…)</li>



<li>Ein religiöses Thema (z.B. Osterwoche in einem christlichen Kloster)</li>



<li>Selbsterfahrung und Persönlichkeitsentwicklung&nbsp;</li>



<li>Kreativ-Kurse: Malerei, Bildhauerei, Tanzen, Singen…</li>



<li>Frauenkreise, Männerkreise</li>



<li>Lebensübergänge oder Krisenbewältigung&nbsp;</li>



<li>Wildkräuter, Waldbaden und Kontakt mit Naturgeistern</li>



<li>Und vieles mehr</li>
</ul>



<p>Manche Retreats kombinieren mehrere Themen. Mein Mittsommer Retreat steht zum Beispiel ganz im Zeichen der Sommersonnenwende und der Qualität dieser Jahreszeit. Dazu passt das übergreifende Thema: <strong>Seele, Flow, Lebendigkeit</strong>. Ich öffne einen Raum, in dem die Teilnehmenden mit ihrer Seele, den tieferen Dimensionen des Seins und dem Wesen der Pflanzen, Kräuter, Bäume und Naturgeister in Kontakt kommen. Die Elemente – Erde, Wasser, Feuer, Luft und Spirit – leiten uns durch das Retreat.   </p>



<p>Es gibt&nbsp;Yoga, bewegte und stille Meditationen, Tanzen, Innere Reisen, Atemreise, Mittsommer-Rituale, Seelen-, Hexen- und Kräuterwissen, Übungen zur Selbstreflexion, Wahrnehmungsübungen in der Natur, Kreativ-Workshops, meditatives Sticken, Sharings und einen eigenen Naturbadeteich zu schwimmen&#8230; Wir tanzen, singen, feiern, genießen und sitzen ums Feuer. </p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="792" src="https://klosternatursinne.at/wp-content/uploads/2024/01/Nadine-Haslacher-1-jpg-e1705443755309-1024x792.webp" alt="Nadine Haslacher Yoga Embodiment Retreat Urlaub" class="wp-image-13593" srcset="https://klosternatursinne.at/wp-content/uploads/2024/01/Nadine-Haslacher-1-jpg-e1705443755309-1024x792.webp 1024w, https://klosternatursinne.at/wp-content/uploads/2024/01/Nadine-Haslacher-1-jpg-e1705443755309-300x232.webp 300w, https://klosternatursinne.at/wp-content/uploads/2024/01/Nadine-Haslacher-1-jpg-e1705443755309-768x594.webp 768w, https://klosternatursinne.at/wp-content/uploads/2024/01/Nadine-Haslacher-1-jpg-e1705443755309.webp 1195w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>So gelingt dein Retreat Urlaub in der Gruppe: Zeit für die Seele statt aufgeheizte Beziehungsdynamik</strong> </h2>



<p>Gerade in einem Gruppen-Retreat ist es wichtig, dich immer wieder auf dich selbst zu besinnen und dich zu fragen:&nbsp;<strong>Was tut mir wirklich gut?</strong>&nbsp;Ich brauche zum Beispiel viel Zeit, um Eindrücke aus Gruppensituationen zu verarbeiten. Wenn ich dieses Bedürfnis übergehe, bekomme ich einen sozialen Kater – ich bin überreizt und erschöpft.&nbsp;Spüre in dich hinein und frage dich immer wieder:&nbsp;Wie geht es mir jetzt gerade?&nbsp;Passt das jetzt für mich?&nbsp;Ist das der richtige Zeitpunkt für X oder Y?&nbsp;Habe ich genug&nbsp;Ruhe und Muße? Kann ich mich auf das Wesentliche besinnen und meiner Seele lauschen? </p>



<p>Das sind wichtige Fragen, denn: In manchen Retreats kommt es zum so genannten&nbsp;<strong>&#8222;Oversharing</strong>&#8222;: Kaum hat man den Seminarraum verlassen und begibt sich zur Kaffeemaschine, geht das Getratsche los. Man möchte all seine Erlebnisse, Gefühle und Probleme sofort mitteilen. Das erzeugt eine zerstreute,&nbsp;<strong>überemotionale Atmosphäre und Gruppendynamiken</strong>&nbsp;setzen ein.&nbsp;</p>



<p>Wenn wir zerstreut sind, können wir nicht in einem&nbsp;<strong>ruhigen Kontakt mit uns selbst</strong>&nbsp;gehen und nicht in die Tiefe sinken. Es ist wie bei einer Wasseroberfläche: Wenn die Wellen bewegt sind, können wir nicht auf den Meeresgrund blicken.&nbsp;</p>



<p>Als Retreat-Leiterin empfinde ich es als meine Aufgabe, einen Raum der Ruhe und Besinnlichkeit zu schaffen. Das bedeutet auch: die Teilnehmenden dazu aufzufordern,&nbsp;<strong>achtsam</strong>&nbsp;mit sich selbst und anderen umzugehen. Auch außerhalb des Seminarraums und während des Essens! Schweige-Phasen können hilfreich sein. Jeder soll die Möglichkeit erhalten, mit sich selbst und den wesentlichen Fragen in Kontakt zu kommen.&nbsp;</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="682" src="https://klosternatursinne.at/wp-content/uploads/2024/01/Claudia-Teich-rosa-1024x682.webp" alt="Claudia Fabrizy Seelenweg Mittsommer Retreat Urlaub Meditation Mystik Flow" class="wp-image-13424"/></figure>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Sich mit dem Körper verbinden und ins non-verbale Seelenleben eintauchen</strong> &#8211; <strong>das ist Meditation</strong></h2>



<p>Wir leben in einer Zeit, in der viel geredet und verbal gedacht wird. Um die segensreichen Wirkungen eines Retreats zu erfahren, ist es wichtig, in eine Atmosphäre der Ruhe einzutauchen und der Seele die Möglichkeit zu geben, das zu empfangen, was kommen will. Das ist der Kern der Mystik, das Wesen von Spiritualität.</p>



<p>In meinen Retreats gibt es daher täglich eine&nbsp;<strong>körperorientierte, meditative Einheit</strong>, in der nicht miteinander gesprochen wird und in der wir ganz ins Erleben kommen: mit Bewegungsmeditationen, stillen Meditationen, Gesang, Tanz, inneren Reisen, Yoga, Wandern im Schweigen, Visionssuche in der Natur und kreativen Ausdrucksformen..&nbsp;</p>



<p>Das ist auch was der Begriff&nbsp;<strong>Embodiment</strong>&nbsp;meint: sich mit dem Körper verbinden, auf den Körper hören, mit allen Sinnen daSEIN und verkörpert sein in dieser Welt.</p>



<p>Wenn ein Retreat gelingt, gleiten wir ganz von selbst in den&nbsp;<strong>dichten, feinen, inneren Raum der Seele&nbsp;</strong>und des <strong>Transzendenten</strong>, in dem wir in Kontakt sind mit dem Wesentlichen.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="1024" src="https://klosternatursinne.at/wp-content/uploads/2024/01/Juli-Mandala-klein-1024x1024.webp" alt="Mittsommer Retreat Mandala Urlaub Meditation Yoga Alpen Naturwesen" class="wp-image-13286" srcset="https://klosternatursinne.at/wp-content/uploads/2024/01/Juli-Mandala-klein-1024x1024.webp 1024w, https://klosternatursinne.at/wp-content/uploads/2024/01/Juli-Mandala-klein-300x300.webp 300w, https://klosternatursinne.at/wp-content/uploads/2024/01/Juli-Mandala-klein-150x150.webp 150w, https://klosternatursinne.at/wp-content/uploads/2024/01/Juli-Mandala-klein-768x768.webp 768w, https://klosternatursinne.at/wp-content/uploads/2024/01/Juli-Mandala-klein-jpg.webp 1050w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure>
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		<title>Die Magie der Rauhnächte – ihre Bedeutung und eine Anleitung für Rituale</title>
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		<pubDate>Tue, 19 Sep 2023 08:18:48 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
		<category><![CDATA[Rauhnächte]]></category>
		<category><![CDATA[Veranstaltungen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>von Claudia Fabrizy ☆ Die dunkelste Zeit des Jahres lädt die Seele zur Innenschau ein - zum Orakeln, zur Besinnung auf das Wesentliche und zur Visionssuche.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p><em>von Claudia Fabrizy</em> ∼ <em>eine Anleitung, wie du die mystische Zeit zwischen den Jahren gestalten kannst &#8211; mit Rauhnächte-Ritualen, Räuchern, Innenschau, Naturerlebnis und Besinnung auf das Wesentliche. Mach es dir gemütlich und lass dich  inspirieren! </em>   </p>



<h2 class="wp-block-heading">Was bedeuten die Rauhnächte?&nbsp;</h2>



<p>Die Rauhnächte sind die 12 Nächte in der dunkelsten Zeit des Jahres um Weihnachten und Silvester. Das Konzept stammt aus dem europäischen Brauchtum und geht vermutlich zurück auf den germanischen Mondkalender.&nbsp;    </p>



<p>Für mich ist es eine Zeit mit einer besonderen <strong>mystischen Dimension</strong>. Die <strong>Grenze zwischen den Welten wird durchlässiger </strong>und ich tauche tiefer ein in mein Innenleben, in meine Seelenwelt. Es öffnet sich ein heiliger Raum, in dem ich noch inniger in Kontakt bin mit meiner Essenz, dem Wesentlichen. Ich lausche meiner inneren Stimme.&nbsp;Das, was ich an diesen Tagen erkenne, trage ich ins Neue Jahr.&nbsp; </p>



<h2 class="wp-block-heading">Wie sind die Rauhnächte entstanden?&nbsp;</h2>



<p>Die <strong>dunkle Zeit mit den kurzen Tageslichtphasen </strong>wurde von unseren bäuerlichen Vorfahren wohl als besonders eindrucksvoll, ja als gefährlich erlebt: Die Natur ist im Winterschlaf, das Essen wird knapp und es wird immer kälter. Abends rückt man dicht bei Kerzenschein zusammen, im Stall daneben das Vieh, <strong>die Arbeit ruht, </strong>man<strong> schöpft Kraft </strong>und<strong> verbindet sich </strong>noch tiefer<strong> mit der Natur</strong>. Haus und Hof werden <strong>geräuchert, </strong>Altes wird verabschiedet,<strong> </strong>man<strong> besinnt sich, orakelt </strong>und erzählt sich Geschichten, so wie jene: Draußen in der eisigen, schneebedeckten Landschaft geht die <strong>Wilde Jagd</strong> um, es ist die Zeit der Geister, die Zeit Odins und der Göttin Percht, auch Frau Holle genannt, Herrin der Rauhnächte, die mit ihren zwei Gesichtern für die Dualität des Lebens steht: Sonne und Teufel, Tag und Nacht, Fruchtbarkeit und Tod. Es ist die Zeit der dunklen, geheimnisvollen Kräfte.  </p>



<p><strong>Mythen, Märchen und Legenden&nbsp;</strong>sind ein Weg, um sich auf die Rauhnächte einzustimmen. Sie sprechen die Seele an und erreichen uns auf einer umfassenden inneren Ebene. &nbsp; </p>



<p>Wenn man genauer hinsieht, erkennt man die Verbindung zum christlichen Weihnachten: das <strong>Licht kommt in die Dunkelheit</strong>, Jesus Christus wird geboren. Man schöpft Hoffnung, dass die Tage wieder länger werden, das Leben leichter und dass die Sonne an Kraft gewinnt.&nbsp;  </p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p><strong>&#8222;Im Universum gibt es Dinge, die bekannt sind, und Dinge, die unbekannt sind, und dazwischen gibt es Türen.&#8220; (William Blake)</strong></p>
</blockquote>



<figure class="wp-block-image size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="750" height="500" src="https://klosternatursinne.at/wp-content/uploads/2023/09/Winterbogen.webp" alt="" class="wp-image-12559" srcset="https://klosternatursinne.at/wp-content/uploads/2023/09/Winterbogen.webp 750w, https://klosternatursinne.at/wp-content/uploads/2023/09/Winterbogen-300x200.webp 300w" sizes="(max-width: 750px) 100vw, 750px" /></figure>



<p></p>



<h2 class="wp-block-heading">Gibt es die Rauhnächte wirklich? Oder ist das esoterischer Unsinn?&nbsp;</h2>



<p>Und dann gibt es Zweifler, die darauf hinweisen, dass wir in aufgeklärten Zeiten leben und zauberhafte Geschichten uns ins Mittelalter zurück manövrieren. Die Hintergründe solcher Zweifel: lange Zeit wurden „heidnische Praktiken“ zunächst vom Christentum und dann von der Ratio der&nbsp;Moderne bekämpft. Mit dem Versuch, sogenannten Aberglauben ausmerzen, gingen leider auch wertvolle kulturelle Ressourcen verloren, die unser Leben mit Sinn erfüllen. </p>



<p>Heute können wir den <strong>Zauber der Rauhnächte mit einer aufgeklärten Haltung verbinden</strong>. Denn: Realitätssinn und Spiritualität schließen sich nicht gegenseitig aus. Es sind einfach zwei verschiedene Ebenen. Beide haben ihre Berechtigung und ihren Anwendungsbereich.  </p>



<p>Wenn jemand fragt: „Gibt es die Rauhnächte wirklich?“ (ähnlich wie: &#8222;Gibt es Weihnachten oder das Christkind wirklich?&#8220;) erwidere ich: Solche Fragestellungen ergeben keinen Sinn. Sie entstehen, wenn man versucht, im Land der Seele wie ein Finanzbeamter zu denken – oder wie ein Muggel in der Zauberschule Hogwarts. Heilige Geschichten, Mythen, Märchen <strong>beschreiben die Welt aus einem anderen Blickwinkel</strong>. Das Land der Seele ist – wie Fantasie und Träume – nicht so fix und empirisch greifbar wie die materielle&nbsp;Welt, wo eindeutig klar ist: ein Baum ist ein Baum, weil der steht da und jeder sieht ihn.&nbsp;  </p>



<h2 class="wp-block-heading">Sich für ein Erlebnis öffnen: Eine gute Geisteshaltung für die Rauhnächte  </h2>



<p>Ob wir <strong>im &#8222;Alltagsmodus&#8220; oder im &#8222;Schamanenspace&#8220;</strong> <strong>(im Land der Seele) </strong>sind, kommt auf den Bewusstseinszustand an: Im Alltagsleben sind wir oft hellwach, die Aufmerksamkeit richtet sich nach außen auf&nbsp;die greifbare, für alle sichtbare oder logisch erklärbare Welt. Wenn wir ins Land der Seele gleiten, sind wir in einer entspannten Trance, im Alpha-Zustand oder tiefer versunken. Unsere Aufmerksamkeit richtet sich ins Innere, wo wir Eingebungen empfangen. In diesem transzendenten Daseinsbereich&nbsp;denke ich wie eine Mystikerin und nicht wie ein Ingenieur. Es ist die Welt der inneren Bilder, Eingebungen und Visionen, die Welt der Metaphern, Geschichten und Symbole. Jener Lebensbereich, der intuitiv erfasst und gedeutet wird.&nbsp;</p>



<p>Ich betrete das Land der Seele <strong>mit vollem Ernst – und immer auch mit einem Augenzwinkern</strong>.&nbsp;  </p>



<p>So auch in den Rauhnächten: Ich betrachte es als eine Zeit, in der ich ganz bewusst das aktiv tätige Alltagsleben bei Seite lasse und noch inniger <strong>mit meinem Inneren, </strong>mit<strong> dem Transzendenten </strong>in Kontakt bin, mit den übergreifenden Themen, die mein Leben mit einem <strong>Gefühl von Sinn</strong> erfüllen.&nbsp;</p>



<p>Ich lasse mich auf ein Erlebnis ein. Und dazu möchte dich auch einladen: in den <strong>heiligen Erlebnis-Raum </strong>der Rauhnächte. Bewege dich darin, so wie es deinem Wesen entspricht!</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="682" src="https://klosternatursinne.at/wp-content/uploads/2023/08/Claudia-Altar-1024x682.jpg" alt="Claudia Fabrizy beim Rauhnächte Retreat im Seminarhotel Kloster NaturSinne" class="wp-image-10944" srcset="https://klosternatursinne.at/wp-content/uploads/2023/08/Claudia-Altar-1024x682.jpg 1024w, https://klosternatursinne.at/wp-content/uploads/2023/08/Claudia-Altar-300x200.jpg 300w, https://klosternatursinne.at/wp-content/uploads/2023/08/Claudia-Altar-768x512.jpg 768w, https://klosternatursinne.at/wp-content/uploads/2023/08/Claudia-Altar-1536x1023.jpg 1536w, https://klosternatursinne.at/wp-content/uploads/2023/08/Claudia-Altar.jpg 1702w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure>



<p></p>



<h2 class="wp-block-heading">Gibt es eine Anleitung für die Rauhnächte?&nbsp;</h2>



<p>Informationen über die diese magische Zeit und die alten Bräuche kann man in <strong>vielen Büchern </strong>finden.&nbsp;Ich gebe dir hier einige Hinweise aus meiner eigenen Erfahrung. Vor allem möchte ich dich dazu ermutigen, <strong>deiner Intuition zu vertrauen </strong>und <strong>deinen eigenen Weg zu finden</strong>, die Rauhnächte zu gestalten.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Die Rauhnächte im Hexenhäuschen oder bei einem Gruppen-Retreat verbringen?</h2>



<p>Es gibt verschiedene Möglichkeiten, die Magie der Rauhnächte zu erleben. Ich kenne Menschen, die in einem <strong>einsamen Häuschen im Wald</strong> ganz für sich alleine einzigartige Erfahrung machten. Sie berichten von einer unglaublichen Tiefe, die in diesen Tagen entstanden ist, und sie erzählen von kraftvollen intuitiven Eingebungen. Einsiedelei ist natürlich nicht für jeden etwas.&nbsp;</p>



<p>Je nach Persönlichkeitstyp oder Lebensphase braucht es ein anderes Setting. Ich selber leite immer wieder Rauhnächte Retreats am Rande der Alpen. <strong>In der Gruppe im Seminarhotel </strong>entsteht eine andere Atmosphäre als im Hexenhäuschen. Manches ist einfacher, anderes schwieriger. Ein gutes Leitungsteam bereitet den rituellen Raum vor, in dem du mit dem Heiligen in Kontakt kommen kannst. Du erhältst Anleitungen, Inspirationen, kannst an Workshops teilnehmen und dich austauschen. Der Tagesablauf und die Struktur sind vorgegeben, die Mahlzeiten stehen bereit und du musst dich einfach nur fallen lassen. </p>



<p><strong>Wichtig</strong>: In einem Gruppensetting solltest du gut darauf achten, bei dir und in deiner Mitte zu bleiben. Sonst kann es passieren, dass dich die Dynamik der Gruppe davon abhält, in deine Seelentiefe zu sinken. Du zelebrierst ja die Rauhnächte, um dich mal eine Zeitlang von den Beziehungsthemen und Konflikten deines Alltagslebens frei zu fühlen.&nbsp;&nbsp;  </p>



<p>Es gibt noch viele <strong>andere Möglichkeiten</strong>, die Rauhnächte zu gestalten. Zum Beispiel zu Hause <strong>als Paar </strong>oder <strong>im Kreis der Familie</strong>, oft in Verbindung mit dem Weihnachtsfest und einem besinnlichen Jahresübergang statt einem Party-Silvester.&nbsp; </p>



<figure class="wp-block-image size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="750" height="500" src="https://klosternatursinne.at/wp-content/uploads/2023/09/Sakralraum-Rauhnaechte.webp" alt="" class="wp-image-12558" srcset="https://klosternatursinne.at/wp-content/uploads/2023/09/Sakralraum-Rauhnaechte.webp 750w, https://klosternatursinne.at/wp-content/uploads/2023/09/Sakralraum-Rauhnaechte-300x200.webp 300w" sizes="(max-width: 750px) 100vw, 750px" /></figure>



<p></p>



<h2 class="wp-block-heading">In den Körper und ins non-verbale Seelenleben eintauchen</h2>



<p>Wobei ich gleich bei einem wesentlichen Punkt bin: die Rauhnächte sind ein Erlebnis, in das wir&nbsp;<strong>mit dem ganzen Körper und der Seele</strong>&nbsp;<strong>eintauchen</strong>. Wir leben nicht mehr unter den harten Bedingungen unserer Vorfahren, wo es galt, den Winter zu überstehen. Dafür haben wir andere Probleme: In unserer Zeit wird zu viel geredet und verbal gedacht. Viele sind gestresst und zerstreut. Um den Zauber der Rauhnächte zu erfahren, ist es wichtig, alle Konzepte und vorgefertigte Muster loszulassen. In die Stille, die Dunkelheit, den heiligen Raum einzutauchen und der Seele die Möglichkeit zu geben, das zu empfangen, was kommen will. Das ist der Kern der Mystik, das Wesen von&nbsp;Spiritualität.&nbsp; </p>



<p>In meinen Rauhnächte Retreats gibt es daher immer&nbsp;<strong>körperorientierte, meditative Einheiten</strong>, in der nicht miteinander gesprochen wird und in der wir ganz ins sinnliche, intuitive Erleben kommen: mit Bewegungsmeditationen, stillen Meditationen, Gesang, Tanz, inneren Reisen, Yoga, Wandern im Schweigen, Visionssuche in der Natur und kreativen Ausdrucksformen.&nbsp;&nbsp;</p>



<p><strong>Schweige-Phasen</strong>&nbsp;helfen ungemein, ins Land der Seele zu gleiten, in den dichten, feinen, inneren Raum, in die Dunkelheit des Transzendenten, in der das neue Licht geboren wird.&nbsp;</p>



<h2 class="wp-block-heading">Die Kräfte der Natur erleben und ihre Schönheit auf sich wirken lassen</h2>



<p>In den Rauhnächten sind mein Partner und ich&nbsp;<strong>viel draußen</strong>. Wir gehen Langlaufen ins Gebirge, machen ausgedehnte Spaziergänge und lassen&nbsp;<strong>die Natur auf uns wirken</strong>: die Sonne, die auf dem Schnee glitzert, den Rauhreif auf den Bäumen, Nebelstimmungen und den Geruch des Winters. Danach kuscheln wir uns am Kaminfeuer gemütlich mit einer Tasse Tee ein. Aus dem winterlichen Naturerlebnis mit der tief stehenden Sonne ist ja das Konzept der Rauhnächte überhaupt entstanden. Darauf basieren alle Rituale und Bedeutungen. <strong>Die Natur ist auch heute noch&nbsp;eine wichtige Quelle&nbsp;unserer Inspiration</strong>.&nbsp;</p>



<p>Mir ist es wichtig, mich den Kräften der Natur auszusetzen und meinen Körper zu spüren. Ich powere mich gerne beim Wintersport aus und gehe in die Sauna.</p>



<figure class="wp-block-image size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="750" height="500" src="https://klosternatursinne.at/wp-content/uploads/2023/09/Claudia-Langlauf.webp" alt="" class="wp-image-12554" srcset="https://klosternatursinne.at/wp-content/uploads/2023/09/Claudia-Langlauf.webp 750w, https://klosternatursinne.at/wp-content/uploads/2023/09/Claudia-Langlauf-300x200.webp 300w" sizes="(max-width: 750px) 100vw, 750px" /></figure>



<p></p>



<h2 class="wp-block-heading">Grenzerfahrung Eisbaden</h2>



<p>Eine außergewöhnliche Grenzerfahrung, die sich ganz besonders für die Rauhnächte eignet, ist das&nbsp;<strong>Eisbaden verbunden mit Atemtechniken</strong>&nbsp;nach Wim Hof. Bei meinen Retreats hacken wir ein Loch in das Eis des großen Naturbadeteiches. Im eisigen Wasser den Sonnenaufgang auf sich wirken lassen – das regt die Lebenskräfte an und macht den Geist klar.</p>



<figure class="wp-block-image size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="960" height="720" src="https://klosternatursinne.at/wp-content/uploads/2023/09/Eisbaden-Nadine1.jpg" alt="" class="wp-image-12537" srcset="https://klosternatursinne.at/wp-content/uploads/2023/09/Eisbaden-Nadine1.jpg 960w, https://klosternatursinne.at/wp-content/uploads/2023/09/Eisbaden-Nadine1-300x225.jpg 300w, https://klosternatursinne.at/wp-content/uploads/2023/09/Eisbaden-Nadine1-768x576.jpg 768w" sizes="(max-width: 960px) 100vw, 960px" /></figure>



<p></p>



<h2 class="wp-block-heading">Selbstfürsorge, Erdung und eine spirituell selbstbestimmte Haltung</h2>



<p>Bei allen spirituellen Zugängen und besonders in den Rauchnächte ist wichtig: mich&nbsp;<strong>zentrieren und nachspüren: Was tut mir wirklich gut?</strong>&nbsp;Brauche ich mehr Ruhe und Stille? Inspiration von außen? Welches Essen, welcher Tagesrhythmus tut mir gut? Wie steht es um meinen Schlaf? Die Träume? Welche spirituellen Zugänge entsprechen meinem Wesen?</p>



<p>Zur Selbstfürsorge gehört es,&nbsp;<strong>sich zu besinnen</strong>. In Besinnlichkeit<em>&nbsp;</em>steckt das Wort Sinne. Ich werde mir bewusst, wohin meine Aufmerksamkeit geht. Statt auf Autopilot durch die Welt zu laufen und mich zu zerstreuen, halte ich inne und gleite in meine Mitte, bin im Einklang, erde mich.</p>



<p>Erde ist ein dichtes, schweres, inertes Element. Deswegen eignet es sich so gut als Fundament. Erde ist nährend, regenerierend und beschützend<strong>.&nbsp;Erdend</strong><em>&nbsp;</em>wirkt prinzipiell alles, was uns&nbsp;<strong>mit dem Körper und der sinnlichen Welt in Kontakt</strong><em>&nbsp;</em>bringt: eine gute Mahlzeit, tief ein- und ausatmen, Handarbeit, Kochen und andere manuelle Tätigkeiten. Sich ins Bett einkuscheln, Umarmungen mit dem Liebsten, Massagen, Körperbehandlungen und Düfte regulieren das Erdelement. Kümmere dich um dein Heim und deine Kleidung, räume auf, schlafe dich aus, mach es dir gemütlich und schalte einen Gang zurück!&nbsp;</p>



<p>Wenn man die Rauhnächte in einem&nbsp;<strong>Gruppen-Retreat</strong>&nbsp;verbringt, ist es&nbsp;<strong>besonders wichtig, gut für sich zu sorgen</strong>, um nicht aus dem Gleichgewicht zu kommen. Ich brauche zum Beispiel viel Zeit, um Eindrücke aus Gruppensituationen zu verarbeiten. Wenn ich dieses Bedürfnis übergehe, bekomme ich die Quittung in Form eines sozialen Katers – ich bin überreizt und erschöpft.&nbsp;Achte auf deine innere Stimme! Spüre in dich hinein und frage dich immer wieder:&nbsp;Wie geht es mir jetzt gerade?&nbsp;Passt das jetzt für mich?&nbsp;Ist das der richtige Zeitpunkt für die spirituelle Praxis X, das Ritual Y? Möchte ich da jetzt weiter dabei sein oder brauche ich Zeit für mich?&nbsp;</p>



<h2 class="wp-block-heading">Rauhnächte Rituale und ihre Bedeutung – Alte Bräuche oder der eigenen Intuition folgen?&nbsp;</h2>



<p>Die kurze Antwort: du kannst beides tun.&nbsp;<strong>Alte Bräuche können dich inspirieren</strong>&nbsp;und&nbsp;<strong>deine Intuition entscheidet</strong>, welche Rituale du wann und wie genau durchführen möchtest. Du kannst auch Rituale miteinander kombinieren, sie abändern oder deine eigenen kreieren. Dogmatik ist da meiner Ansicht nach fehl am Platz.</p>



<p><strong>Rituale</strong> sind ein wesentlicher Bestandteil der Rauhnächte. Gemeint sind&nbsp;Handlungen, die wir mit einer bestimmten Absicht, innerer Verbundenheit und Achtsamkeit durchführen.&nbsp;Sie richten die Aufmerksamkeit auf etwas Bedeutungsvolles, vermitteln Sinn und geben Struktur. Rituale&nbsp;sind wie Brücken, die vom Alltäglichen zum Nicht-Alltäglichen führen.&nbsp;Sie können uns auf einer tiefen seelischen Ebene erreichen.&nbsp;</p>



<h3 class="wp-block-heading">Einfache Rituale und spezielle Rauhnächte-Rituale</h3>



<p><strong>Einfache Rituale im Alltag</strong>&nbsp;können sein: das Anzünden einer Kerze, ein Tagebuch führen, Karten ziehen, sich bei einem Waldspaziergang mit der Natur verbinden und meditieren.</p>



<p>Für die&nbsp;<strong>Rauhnächte&nbsp;</strong>gibt es bestimmte, teils alte&nbsp;<strong>Rituale und Bräuche</strong>&nbsp;wie: das Haus reinigen und räuchern, nicht arbeiten und keine Wäsche aufhängen (darin könnten sich die Geister verfangen), der Göttin Percht (Frau Holle) Gaben bereiten, die Perchtenläufe in den Alpenregionen, in die Stille gehen und nach Innen schauen, Träume deuten, das alte Jahr reflektieren und abschließen, Neues willkommen heißen und Wünsche an das neue Jahr richten, Orakeln, Blei gießen, Karten legen, die Zukunft deuten usw.  </p>



<p>Vieles kann man recherchieren, nachlesen, von anderen lernen. Ich würde dir raten:&nbsp;<strong>informiere dich und dann folge deiner eigenen Intuition</strong>, deinem Gefühl.&nbsp;</p>



<p>Bei mir ist es in den Rauhnächten jedes Mal ein bisschen anders. Manche Elemente bleiben gleich, andere ändern sich. Je nachdem, wie ich die Zeitqualität wahrnehme.&nbsp;</p>



<p>Manches Mal verbringe ich die Rauhnächte&nbsp;zu zweit&nbsp;mit meinem Partner &#8211; eine stille, zurückgezogene Zeit, in der wir sehr für uns sind. Dann gestalte ich meine Rituale relativ spontan und intuitiv. Räuchern, Karten legen, Träume deuten, Visionen empfangen – diese Elemente sind immer mit dabei. </p>



<p>In manchen Jahren leite ich wie gesagt ein Rauhnächte Retreat und <strong>öffne einen heiligen Raum </strong>für andere. Den Ablauf  plane ich im Voraus. Ich beziehe mich auf Bräuche und Rauhnächte-Rituale und folge den Eingebungen aus meinem Inneren. Daraus entsteht der Bogen der Woche, das Thema jeden Tages und das Programm.  </p>



<figure class="wp-block-image size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="960" height="708" src="https://klosternatursinne.at/wp-content/uploads/2020/07/Vollmond-Feuer-.jpg" alt="Vollmond Feuer im Seminarhaus Kloster NaturSinne" class="wp-image-2827" srcset="https://klosternatursinne.at/wp-content/uploads/2020/07/Vollmond-Feuer-.jpg 960w, https://klosternatursinne.at/wp-content/uploads/2020/07/Vollmond-Feuer--300x221.jpg 300w, https://klosternatursinne.at/wp-content/uploads/2020/07/Vollmond-Feuer--768x566.jpg 768w" sizes="(max-width: 960px) 100vw, 960px" /></figure>



<p></p>



<h3 class="wp-block-heading">Zentrales Rauhnächte-Ritual: Altes Loslassen und Neues einladen</h3>



<p>Ein zentrales Ritual, das sich durch die ganze Woche des Retreats zieht, hat zum Beispiel das Thema:&nbsp;<strong>„Altes Loslassen und Neues einladen“.&nbsp;</strong>Ich verbinde es mit einem&nbsp;<strong>Feuerritual</strong>. Zu Beginn des Retreats mache ich mit den Teilnehmenden eine innere Reise, in der sie in eine leichte Trance gehen und ins Land der Seele gleiten. Die Themen, die auf diese Weise erkannt werden, sind meistens bedeutungsvoller als mentale Einfälle eines Brainstormings. Sie kommen aus einer tieferen Schicht. Danach werden die Themen auf Zettelchen geschrieben: für jeden Tag des Retreats eine Sache die man loslassen und eine Sache die man einladen möchte. An jedem Abend werden zwei Zettel beim Feuerritual verbrannt.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Vorbereitung des Ablaufs und der heilige Raum, der zu mir spricht</h3>



<p>Ich&nbsp;<strong>bereite den Ablauf und den heiligen Raum vor</strong>, räuchere, wähle Musik aus und stimme mich mit einer Meditation auf den Abend ein.&nbsp;Und dann, <strong>wenn ich im Raum stehe,&nbsp;spricht er zu mir</strong>. Er sagt mir zum Beispiel: heute wäre diese Musik gut! Diese Räuchermischung! Eine Rose in der Mitte! Es braucht mehr Stille! Bitte ein gedämpftes Licht und dafür mehr Kerzen! Dieser Text, dieses Gedicht wäre für die Stimmung heute passend!</p>



<p>Wenn alles fertig ist, bitte ich alle Teilnehmenden in den Raum. Es wird nicht untereinander geredet. Zu Beginn gibt es eine sanfte Bewegungsmeditation mit Musik. Dann setzen wir uns auf die Kissen, die im Kreis angeordnet sind, und ich leite eine Meditation an: die Aufmerksamkeit bündelt sich auf die inneren Bewegungen des Loslassens und des Einladens. Sobald ich merke, dass die Stimmung im Raum sich verändert, wenn sie besinnlich und getragen wird, lasse ich berührende Musik durch den Raum klingen. Vor mir steht eine Feuerschale. Ich bin die erste, die ihre zwei Zettel anzündet und verbrennt. Danach gebe ich die Feuerschale im Kreis herum. Zum Abschluss gibt es noch eine stille Meditation, jeder für sich.&nbsp;</p>



<p>So gehe ich vor, wenn ich ein Rauhnächte Retreat leite:&nbsp;<strong>Ich verbinde alte Bräuche mit meinen eigenen intuitiven Eingebungen</strong>. Und auch dir würde ich raten: Lausche auf deine innere Stimme und den Raum!&nbsp;</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="768" src="https://klosternatursinne.at/wp-content/uploads/2023/08/Claudia-Kerze-e1693137014536-1024x768.jpg" alt="Claudia Fabrizy Rauhnächte Retreat im Seminarhotel NaturSinne am Rande der Alpen" class="wp-image-11203" srcset="https://klosternatursinne.at/wp-content/uploads/2023/08/Claudia-Kerze-e1693137014536-1024x768.jpg 1024w, https://klosternatursinne.at/wp-content/uploads/2023/08/Claudia-Kerze-e1693137014536-300x225.jpg 300w, https://klosternatursinne.at/wp-content/uploads/2023/08/Claudia-Kerze-e1693137014536-768x576.jpg 768w, https://klosternatursinne.at/wp-content/uploads/2023/08/Claudia-Kerze-e1693137014536.jpg 1510w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure>



<p></p>



<h2 class="wp-block-heading">Keine Scheu vor neuen Erfahrungen: Aus Fehlern lernen wir</h2>



<p>Wir lernen aus Erfahrung. Gerade durch meine Fehler habe ich mich nicht nur in meinen Fähigkeiten weiterentwickelt, sondern mein Selbstvertrauen&nbsp;als Zeremonienmeisterin wuchs.&nbsp;</p>



<p>Es geschah bei meinem zweiten Rauhnächte Retreat, als ich das Feuerritual zum ersten Mal mit einer größeren Gruppe durchführte. Alles war bisher gut verlaufen, die Stimmung war besinnlich, nur: der Zeitplan war falsch! Als die Feuerschale etwa bei der dritten Person angelangt war, merkte ich: das dauert viel zu lang! Bei dem Tempo würden wir morgen noch da sitzen. Ich beschloss: eine zweite Schale muss her und sie muss von der anderen Seite durchgehen. Lange Rede, kurzer Sinn: ein Desaster. Die erste Schale war zu klein, die zweite nicht feuerfest, erst die dritte stellte sich als passend heraus. Die ganze Runde kicherte. Die Stimmung war völlig verändert. Alle waren aus ihrer Versenkung herausgerissen. Das Gute war: Ich wusste nun ganz genau, wie dieses Ritual in einer größeren Gruppe funktioniert. In den darauf folgenden Tagen erlebten wir wunderbare Ritualabende. Sie wurden zum Herzstück des Retreats.</p>



<p>Auch wenn du alleine oder im intimen Kreis die Rauhnächte begehst,&nbsp;<strong>kann es sein, dass einiges nicht so läuft, wie du es dir vorgestellt hast</strong>. Vielleicht hast du das Gefühl, ein Ritual funktioniert nicht oder ist irgendwie nichtssagend.&nbsp;<strong>Bitte lass dich davon nicht entmutigen!</strong>&nbsp;Niederlagen sind Teil des Prozesses. Wenn die Räucherkohle nicht brennen will, wenn die besinnliche Stimmung sich nicht einstellen will, wenn es anders läuft als geplant: atme tief durch, besinne dich auf deine Mitte und begib dich wieder in den Fluss. Erinnere dich: alle spirituellen Formen, die wir erschaffen, entstehen und vergehen. Jeden Tag haben wir wieder die Gelegenheit, es so gut wie möglich zu machen. Wichtig ist, sich nicht davon abhalten zu lassen, neue Dinge auszuprobieren, zu lernen und zu wachsen.&nbsp;  </p>



<h2 class="wp-block-heading">Das Herzstück der Rauhnächte: Innenschau, Vision, Träume deuten und Orakeln </h2>



<p>Wenn ich eines nennen müsste, das die Rauhnächte im Kern ausmacht, dann dieses:&nbsp;<strong>nach Innen schauen und Eingebungen empfangen.&nbsp;</strong></p>



<p>Der Zugang ist immer ähnlich:&nbsp;<strong>in Trance gehen und in den inneren Raum sinken</strong>, in jenen Daseinsbereich, wo Eingebungen, Bilder, Visionen empfangen werden können.&nbsp;</p>



<p><strong>Was ist Trance?</strong>&nbsp;In Trance ist man tief entspannt, der&nbsp;logisch-reflektierende Verstand ruht,&nbsp;die Aufmerksamkeit ist fokussiert und schwebend,&nbsp;die Wahrnehmung richtet sich nach innen, das Zeitempfinden ist verändert, man geht auf ins innere Erleben, mit einer Haltung der Selbstvergessenheit und Unvoreingenommenheit.&nbsp;<strong>Trancezustände leiten uns ins Land der Seele.&nbsp;</strong>Das ist in schamanischen Traditionen bekannt und auch moderne Hypnosetechniken beschreiben diesen Vorgang.&nbsp;</p>



<p>Wie mühelos wir in Trance gehen und nach Innen sehen, ist individuell unterschiedlich. Manche gelangen von Natur aus leicht in Trance und haben ein intensives Innenleben. Jene, die von Haus aus extrovertierter sind und den Blick automatisch stets in die „reale“ Welt hinaus richten, tun sich erfahrungsgemäß schwerer mit Trance und Innenschau.&nbsp;</p>



<figure class="wp-block-image size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="750" height="500" src="https://klosternatursinne.at/wp-content/uploads/2023/09/Kartensets.webp" alt="" class="wp-image-12557" srcset="https://klosternatursinne.at/wp-content/uploads/2023/09/Kartensets.webp 750w, https://klosternatursinne.at/wp-content/uploads/2023/09/Kartensets-300x200.webp 300w" sizes="(max-width: 750px) 100vw, 750px" /></figure>



<p></p>



<h3 class="wp-block-heading">Innenschau und Divination kann auf vielerlei Weise geschehen:</h3>



<ul class="wp-block-list">
<li>Eine innere Reise, in der ich dem Strom aus inneren Bildern folge wie in einem Film.</li>
</ul>



<ul class="wp-block-list">
<li>Eine angeleitete innere Reise, bei der mich jemand anderer mit seiner Stimme oder eine Trommel durch mein Inneres führt.</li>
</ul>



<ul class="wp-block-list">
<li>Während einer Bewegungsmeditation, einer stillen Meditation oder dem Gebet in einer Kirche, wenn ich mit dem Heiligen in Kontakt komme.</li>
</ul>



<ul class="wp-block-list">
<li>Bedeutsame Träume, die ich aufschreibe und deute.</li>
</ul>



<ul class="wp-block-list">
<li>Orakeln mit Tarokarten, anderen Kartensets, Runen, Bleigießen, Kaffeesatz lesen…</li>
</ul>



<ul class="wp-block-list">
<li>Eingebungen, die ich bei einer Visionssuche in der Natur erhalte: die Form eines Steines, der Flug eines Vogels, der Wald usw., spricht zu mir.</li>
</ul>



<ul class="wp-block-list">
<li>Ich besinne mich und verbinde mich mit meinen Wünschen, die aus der Seelentiefe aufsteigen.</li>
</ul>



<ul class="wp-block-list">
<li>Automatisches Schreiben aus einer Trance heraus; Journaling / Tagebuch schreiben.</li>
</ul>



<h2 class="wp-block-heading">Räuchern mit Kräutern und Harzen</h2>



<p>Was in den Rauhnächten nicht fehlen darf, ist natürlich das&nbsp;<strong>Räucherwerk</strong>. Es dient dazu, das Haus und Räume zu reinigen, Unerwünschtes zu vertreiben und Erwünschtes einzuladen, eine sinnlich ansprechende Atmosphäre zu schaffen, Rituale zu begleiten, heilige Räume einzuweihen,  Innenschau und Meditationen einzuleiten… </p>



<p>Düfte sprechen uns auf einer&nbsp;<strong>grundlegenden sinnlichen Ebene</strong>&nbsp;an. Wenn ich einen Raum betrete, der schön geschmückt ist und in dem geräuchert wurde, tauche ich wie von selbst in eine zauberhafte Stimmung ein. Viel einfacher als durch Worte!   </p>



<p>Ich verwende gerne Weihrauch und Myrre, besonders der Rosenweihrauch hat es mir angetan. Sandelholz ist mir auch sehr lieb. Und nicht zu vergessen die heimischen Harze und Kräuter wie Tannen- oder Kiefernharz, Zirbe, Wacholder, Beifuß, und vieles mehr. Du kannst Räuchermischungen selbst herstellen oder fertig kaufen.   </p>



<figure class="wp-block-image size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="750" height="500" src="https://klosternatursinne.at/wp-content/uploads/2023/09/Raeuchern.webp" alt="" class="wp-image-12556" srcset="https://klosternatursinne.at/wp-content/uploads/2023/09/Raeuchern.webp 750w, https://klosternatursinne.at/wp-content/uploads/2023/09/Raeuchern-300x200.webp 300w" sizes="(max-width: 750px) 100vw, 750px" /></figure>



<p></p>



<h2 class="wp-block-heading">Was brauche ich zum Räuchern?</h2>



<p>Zum Räuchern benötigst du entweder eine&nbsp;<strong>Räucherschale mit Sand und Räucherkohle&nbsp;</strong>(für Harze gut geeignet), eine&nbsp;<strong>Räucherpfanne</strong>&nbsp;oder ein&nbsp;<strong>Räucherstövchen</strong>&nbsp;mit Sieb (gut für feine Kräuter geeignet). Manche Kräuter werden zu einem&nbsp;<strong>Bündel</strong>&nbsp;zusammengebunden und direkt angezündet, zum Beispiel weißer Salbei, Beifuß oder andere langstielige Kräuter. Wenn es schnell und unkompliziert gehen soll, ist das&nbsp;<strong>Räucherstäbchen</strong>&nbsp;eine gute Option. Wichtig ist nur darauf zu achten, dass es zu 100% aus Naturmaterial besteht, zum Beispiel aus Sandelholz. Parfümierte Stäbchen würde ich nicht empfehlen.</p>



<figure class="wp-block-image size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="750" height="500" src="https://klosternatursinne.at/wp-content/uploads/2023/09/Raeucherwerk.webp" alt="" class="wp-image-12555" srcset="https://klosternatursinne.at/wp-content/uploads/2023/09/Raeucherwerk.webp 750w, https://klosternatursinne.at/wp-content/uploads/2023/09/Raeucherwerk-300x200.webp 300w" sizes="(max-width: 750px) 100vw, 750px" /></figure>
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		<title>Sport- und Freizeitangebote, Exkursionen</title>
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		<dc:creator><![CDATA[UC4949]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 19 Jan 2023 14:52:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>NaturSinne hat mit seinem großen Naturbadeteich, seiner Fasssauna und seinen Rasenflächen für Ballsport, Workout und Yoga schon einiges zu bieten. Wenn das nicht reicht, findet sich im Umkreis von 15 bis 30 Minuten ein breites Angebot</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p>NaturSinne hat mit seinem großen&nbsp;<strong>Naturbadeteich</strong>, seiner&nbsp;<strong>Fass-Sauna</strong>&nbsp;und seinen weitläufigen Rasenflächen für&nbsp;<strong>Ballsport, Workout</strong>&nbsp;und&nbsp;<strong>Yoga&nbsp;</strong>schon einiges zu bieten.&nbsp;</p>



<p>Vom Haus aus gibt es auch zwei schöne&nbsp;<strong>Rundwanderwege</strong>&nbsp;mit herrlichem Blick auf den Schneeberg oder durch den Wald und über einen Bach.  </p>



<p>Auf Wunsch können Sie Ihre Exkursion von drei <strong>Expertinnen aus Zöbern und Umgebung begleiten lassen</strong>: </p>



<div class="wp-block-group"><div class="wp-block-group__inner-container is-layout-constrained wp-block-group-is-layout-constrained">
<p>☆ Von der <strong>Wildkräuterpädagogin</strong> Waltraud Riegler: Tel +43 680 110 18 17. </p>



<p>☆ Von Julia Dorner, die <strong>Achtsamkeitsspaziergänge</strong>, <strong>Yin Yoga</strong> und <strong>Klangentspannung</strong> anbietet: Tel +43 664 44 10 314. </p>



<p>☆ Von Mag. Elisabeth Winkler, Sportwissenschafterin und <strong>Waldpädagogin</strong>, die verschiedene <strong>Bewegungsangebote </strong>sowie <strong>Nordic Walking-Kurse</strong> anbietet: <a href="https://www.elisabethwinkler.at" target="_blank" rel="noreferrer noopener">www.elisabethwinkler.at</a>&nbsp;oder <br>Tel +43 0676 6906905. Beim „Wald<em>BADEN“</em>&nbsp;sorgen gezielte Übungen für Entspannung von Körper und Seele – inklusive ganz neuer Eindrücke des Lebensraumes Wald.&nbsp; </p>
</div></div>



<p>Ein Spaziergang von 25 min, und Sie erreichen (nach 2 km) den <strong>Erlebnispark und die Bio-Eis-Manufaktur Greissler</strong>: <a href="https://www.eis-greissler.at" target="_blank" rel="noreferrer noopener">www.eis-greissler.at</a>. Andrea Koitz freut sich auf Ihren Anruf, um mit Ihnen für Ihre Gruppe ein passendes Angebot zu planen: 02647-42950-51. </p>



<p>In Zöbern gibt es ein großartiges&nbsp;<strong>Volksmusikorchester</strong>. Authentische folkloristisch-musikalische Kostproben lassen sich gut mit den&nbsp;<strong>kulinarischen Highlights</strong>&nbsp;unserer regionalen Bauernkultur verbinden.&nbsp;Bei Interesse bitte an Martin Hlavka wenden: +43 664 88 70 55 83 wenden. </p>



<p>Wir haben im Haus und auf dem Grundstück auch genügend Räumlichkeiten und Equipment für eine Diskothek, wenn&nbsp;<strong>Tanzen</strong>&nbsp;oder&nbsp;<strong>Karaoke</strong>&nbsp;gewünscht sein sollten.&nbsp;</p>



<p>Wenn das alles noch nicht ist, was Sie sich für Ihre Veranstaltung wünschen, findet sich im Umkreis von 15 bis 30 Minuten ein breites Angebot:</p>



<p><strong>Wandern in der Region</strong> <strong>Wiener Alpen</strong>: Info:&nbsp;<a href="https://www.wieneralpen.at/wandern" target="_blank" rel="noreferrer noopener">https://</a><a href="https://www.wieneralpen.at/wandern">www.wieneralpen.at</a><a href="https://www.wieneralpen.at/wandern" target="_blank" rel="noreferrer noopener">/wandern</a></p>



<p><strong>Radfahren</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li>E-bike:&nbsp;<a href="https://www.buckligewelt.info/ebike-touren">https://www.buckligewelt.info/ebike-touren</a><br>Ausleihe in Zöbern und Krumbach&nbsp;(4 km, 6 min)</li>



<li>Mountainbike:&nbsp;<a href="https://www.wexltrails.at/">https://www.wexltrails.at</a>&nbsp;(11 km, 14 min)</li>



<li>Gravelbiken:&nbsp;<a href="https://www.wieneralpen.at/gravelbiken">https://www.wieneralpen.at/gravelbiken</a> </li>
</ul>



<p><strong>Bogenschießen</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Hochneunkirchen:&nbsp;<a href="https://familie-trenker.at/">https://familie-trenker.at</a>&nbsp;(20 km, 20 min)</li>
</ul>



<p><strong>Golf&nbsp;</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Eldorado Zöbern:&nbsp;<a href="https://www.golf1.at/">https://www.golf1.at</a>&nbsp;(8 km, 12 min)</li>
</ul>



<p><strong>Klettern</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Hamari Kletterpark Mönichkirchen:&nbsp;<a href="https://www.hamari.at/">https://www.hamari.at</a>&nbsp;(15 km, 17 min)</li>
</ul>



<p><strong>Tennis</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li>In Zöbern:&nbsp;<a href="https://www.gh-gansterer.at/tennis">https://www.gh-gansterer.at/tennis</a>&nbsp;(3 km, 5 min)</li>
</ul>



<p><strong>Alpaka</strong>&#8211;<strong>Spaziergang</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Die Ruhe ungewöhnlicher Tiere aufnehmen:&nbsp;<a href="https://www.gh-gansterer.at/tennis">https://www.alpakahof-zoebern.at</a> (6 km, 10 min)</li>
</ul>



<p><strong>Wexlarena</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Motorikpark, Sommerrodelbahn:<a href="https://www.wexlarena.at/de" target="_blank" rel="noreferrer noopener"> www.wexlarena.at</a></li>
</ul>



<p><strong>Roller- und Mountaincartbahn</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://www.erlebnisalm.com" target="_blank" rel="noreferrer noopener">www.erlebnisalm.com</a></li>
</ul>



<p><strong>Langlaufen</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Loipe in Zöbern mit Flutlicht&nbsp;(4 km, 7 min)</li>



<li>Loipe in Mariensee&nbsp;(14 km, 19 min)</li>



<li>Grandiose Wechsel-Panoramaloipe:&nbsp;<a href="https://www.loipeninfo.at/">https://www.loipeninfo.at</a>&nbsp;(25 km, 30 min)</li>
</ul>



<p><strong>Skilaufen Alpin</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Mariensee – Mönichkirchen:&nbsp;<br><a href="https://www.erlebnisalm.com/pistenpanorama">https://www.erlebnisalm.com/pistenpanorama</a>&nbsp;(15 km, 17 min)</li>
</ul>



<p></p>
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